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Kräutergarten

Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit wächst in vielen der Wunsch nach einem eigenen Kräutergarten.
Viele frische Kräuter sind geschmacklich um einiges aromatischer als gekaufte aus dem Supermarkt die oft schon eine lange Reise hinter sich haben bevor sie im Regal landen.

Kräutergärten haben weitreichende, historisch zurückliegende Wurzeln: Bereits bei den Germanen waren besonders Heilkräuter sehr beliebt und das Wissen um diese besonderen Kräuter ist noch heute erhalten geblieben. Im Mittelalter wurden in den Klöstern in Mittel- und Südeuropa die ersten Kräutergärten gebaut. Zum ersten Mal wurden die Kräuter nicht nur zu medizinischen Zwecken sondern auch als wohlschmeckende Würze zum Kochen verwendet.

Wenn Sie sich einen solchen Kräutergarten zulegen möchten, sollten Sie genau wissen, welche Kräuter angepflanzt werden sollen. Es macht wenig Sinn, Arten anzubauen für die Sie im Nachhinein keine Verwendung finden. Die Klassiker unter den Kräutern sind beispielsweise Basilikum (welches aber sehr viel Wärme benötigt), Thymian, Petersilie, Dill, Schnittlauch sowie Pfefferminze. Als Heilkräuter sind Salbei (gut gegen Halsschmerzen), Kornblumen (wohltuend bei Husten) oder auch Bärlauch das für seine antibiotische und entzündungshemmende Wirkung bekannt ist, gut geeignet.
Wenn Sie sich für den Anbau von Kräutern entschieden haben, ist es wichtig, sich darüber zu informieren, welche Pflege die einzelnen Kräuter benötigen. Sie sollten darauf achten, nur Kräuter anzupflanzen, die ähnliche Pflege und Standorte benötigen. Nun können Sie überlegen, wie Ihr Kräutergarten gestaltet werden soll. Soll es ein klassisches Beet sein, ein Hochbeet oder doch eher eine ausgefallene Kräuterspirale?
Als Standort ist generell ein sonniger Platz gut geeignet da die Kräuter in der Wachstumsphase so ihr volles Aroma entfalten können.

Für ein klassisches Beet benötigen Sie nur einige Quadratmeter Fläche in Ihrem Garten die am besten mit Erde aus dem Gartenmarkt aufgefüllt werden sollte und Sie nur noch die Samen einstreuen müssen.
Ein Hochbeet ist ein wahrer Hingucker für Ihren Kräutergarten: Um eine quadratische Fläche wird eine Art Mauer, am besten aus schönen Natursteinen, errichtet. Die Höhe der Mauer sollte mindestens 80 cm betragen. Nun schütten Sie die Fläche mit Blumenerde und Kompost auf und setzen die Kräutersprösslinge.
Eine etwas ausgefallenere Variante für Kräutergärten ist die sogenannte Kräuterspirale. Der Vorteil hierbei ist dass ein solches Kräuterbeet auf engstem Platz gebaut werden kann. Die Kräuterspirale wird kreisförmig angelegt und wird durch einen sich spiralförmig nach oben windenden Turm aus Steinen befestigt. Sie können die Spirale auch in bestimmte Zonen unterteilen, beispielsweise eine Zone für Kräuter, die viel Wasser benötigen.

Aber auch wer keinen Garten hat, kann sich den Traum von einem eigenen kleinen Kräutergarten erfüllen:
Dazu benötigen Sie nur einen Blumenkasten mit Blumenerde oder einen etwas größeren Pflanzkübel und schon können Sie mit dem Pflanzen beginnen.
Wichtig beim Balkonkräutergarten ist eine regelmäßige Düngung entweder mit künstlichem Dünger oder auch mit Komposterde. Sie sollten auch gerade auf solch einem relativ kleinen Platz darauf achten, dass sich die Kräuter miteinander vertragen wie z.b. Schnittlauch, Dill, Petersilie, Salbei und Rosmarin. Im Pflanzgefäß darf sich keine Staunässe bilden.
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