Spätestens seit dem Lied von Stefan Raab mit Regina Zindler kennt ihn jeder - den Maschendrahtzaun.
Dabei ist er gar nicht so empfindlich, dass ihn ein Knallerbsenstrauch beschädigen könnte, denn der
Maschendrahtzaun ist ein robuster Zaun, der eine preiswerte und flexible Möglichkeit zur Begrenzung
des eigenen Grundstückes ist.
Ein großer Vorteil des Maschendrahtzauns ist seine schlichte Verarbeitung, so wirkt er nicht wie eine Festung sondern, in Verbindung mit Rankpflanzen oder Heckenpflanzen eher wie ein Sichtschutz.
Auch die verschiedenen Ausfertigungen in denen er erhältlich ist, bieten dem Käufer unterschiedliche
Gestaltungsmöglichkeiten.
Aus korrosionsgeschützten Drähten hergestellt, ist er entweder verzinkt oder mit weicher Plastikummantelung
in grün oder schwarz im Handel. Absolut witterungsbeständig und langlebig entspricht er genau dem
Anspruch, dass man einen guten Zaun nur einmal kaufen und montieren muss.
Einmal aufgestellt erfordern Maschendrahtzäune keinerlei Pflegeaufwand.
Je nach Verwendung kann man zwischen einer Drahtstärke von 2,4 - 4,2 mm und einer Höhe von
800 - 2000 mm wählen, jeweils auf Rolle von 15 - 25 m.
Auch die einfache Montage, für die kein Spezialwerkzeug erforderlich ist, ist ein Argument für den Klassiker.
Mit Hilfe einer Richtschnur wird zunächst der Zaunverlauf markiert.
Die im Fachhandel erhältlichen Zaunpfosten werden aus Gründen der Stabilität in einem
Abstand von höchstens 2,50 m im Boden versenkt. Hierbei hat man die Möglichkeit diese einzubetonieren
oder mit Hilfe von Einschlaghülsen im Boden zu verankern. Die Zaunpfosten sollten aufgrund der Frostsicherheit je nach Länge etwa 80 cm im Boden versenkt werden.
Je nach Höhe des Maschendrahtzaunes fixiert man dann oben und unten, bei größerer Zaunhöhe auch in der Mitte einen Spanndraht, um dann den Zaun daran zu befestigen. Der untere Spanndraht sollte dabei
dicht über dem Boden liegen.
Zur Befestigung des Zaunes werden die jeweiligen Drahtenden aufgebogen und um den Spanndraht gelegt um dann wieder darum verschlossen zu werden.
Bei höheren Zäunen vermeidet man Wölbungen in der Mitte mit Hilfe von Bindedraht, der das Geflecht am
mittleren Spanndraht befestigt.
Auch die Integration von Toren, egal ob einflügelig oder zweiflügelig ist kein Problem, diese gibt es
im Fachhandel fertig vormontiert, und sie können selbst von Laien problemlos eingebaut werden.
Um die Sicherheit gegenüber Eindringlingen noch zu erhöhen, kann man auf der Zaunkrone zusätzlich
Stacheldraht anbringen.
Doch Maschendrahtzäune sind nicht nur zur Einfriedung von Grundstücken geeignet, in niedriger
Drahtstärke sind sie auch zum Bau von Kaninchen- oder anderen Kleintiergehegen zu verwenden.
Ihre Flexibilität ermöglicht nicht nur den Bau von eckigen Arealen , sondern ermöglicht es auch runde
Flächen zu gestalten.
Auch bei Problemen mit Hasen, Kaninchen oder anderen für den Nutzgarten schädlichen Kleintieren
kann der Maschendrahtzaun eine Hilfe sein. Bei der Montage im unteren Bereich im Boden eingegraben,
bietet er eine fast unüberwindliche Barriere für unerwünschte Besucher.