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Wer sein Eigenheim selber umbaut, renoviert, verschönert oder sogar Möbel und Einrichtungen selbst herstellt, den bezeichnet man allgemein als Heimwerker.
Unter dem Motto: „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“, versuchen sich heutzutage viele, mit mehr oder weniger handwerklichem Geschick, in ihrer Freizeit als Handwerker in den eigenen vier Wänden.
Heimwerker finden sich in allen sozialen Schichten der Gesellschaft. Für viele ist das werken in und um das eigene Heim eine sinnvolle und befriedigende Freizeitbeschäftigung. Auch Frauen haben ihre heimwerkerischen Talente entdeckt und greifen immer öfters selbst zu Hammer und Pinsel.
Oft spielt natürlich auch der Kostenfaktor eine grosse Rolle. Möchte man das Wohnzimmer neu streichen, kostet der professionelle Maler schnell ein paar hundert Euro. So entschliessen sich immer mehr Hobbyhandwerker, selbst zu Pinsel und Farbe zu greifen, um ihrem Heim neue Frische und einen individuellen Touch zu verleihen.
Heimwerken fängt meist ganz unspektakulär an. Der eine baut sich eine Garderobe, der andere streicht diese oder jene Wand und wiederum andere zimmern sich eine Gartenbank zusammen. Gelingen diese kleinen Projekte, ist der Stolz und die Freude über das Erschaffene gross. Und oft geschieht dann das Unvermeidliche: man wird mit dem Heimwerkervirus angesteckt. Plötzlich ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten und überall in und ums Haus finden sich verwaiste und unscheinbare Ecken, die durch die Heimwerkerhand verschönert und aufgepeppt werden wollen.
Material fürs Heimwerken findet sich hauptsächlich in Baumärkten. Diese haben die Kauffreude der Hobbyhandwerker schon längst erkannt. Das Angebot reicht vom Malerbedarf über Laminatfussböden bis hin zur kompletten Badezimmereinrichtung. Und selbstverständlich gibt es jede Maschine zu kaufen, die ein Heimwerker unbedingt haben muss. Mittlerweile finden sich vielerorts schon Baumaschinen-Verleihe, die hauptsächlich Heimwerker zu ihrer Klientel zählen. So kann sich jeder die Maschine, die er für sein laufendes Projekt benötigt gegen eine Gebühr leihen und erspart sich so die hohen Anschaffungskosten.
Hauptsächlich gilt für das Heimwerken: ausprobieren und aus Fehlern lernen. Damit die Fehler nicht überhand nehmen, bieten die Printmedien ein unerschöpfliches Repertoire an Heimwerkerliteratur an. Tipps und Tricks von Profis helfen dabei, Projekte zu planen und Ideen umsetzen. Vor allem für grössere Vorhaben wie den Bau einer neuen Terrasse oder dem Vertäfeln eines Zimmers ist es ratsam, sich vorher in der Literatur oder im Internet kundig zu machen.
Auch wenn mal ein Projekt misslingt, können wohl alle Heimwerker bestätigen, dass das Heimwerken ein kreatives und vielseitiges Hobby ist, bei dem jeder ungeahnte Fähigkeiten und Talente entdecken kann.
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