Nach wie vor bevorzugen viele Menschen einen PVC-Bodenbelag. verwunderlich ist das nicht, denn schließlich ist dieser besonders strapazierfähig und dabei äußerst pflegeleicht. Moderne PVC Bodenbeläge sind dabei keineswegs langweilig.
Von Bodenbelägen in Fliesen Optik bis zu Designs die dem Laminat Original täuschend ähnlich sehen gibt es kein anderes Material, welches so vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Zumeist wird ein PVC Bodenbelag im Wohnbereich, Büros oder in den Korridoren öffentlicher Gebäude eingesetzt. Auch in Ladengeschäften usw. wird gern dieser Kunststoffbodenbelag verlegt. Zumeist in Bereichen, wo häufiges Reinigen notwendig ist. Ein solcher Bodenbelag ist einfach zu wischen, muss nur gelegentlich etwas mit Pflegemitteln behandelt werden und schon sieht der Bodenbelag wie neu aus.
Dabei ist das Polyvinylchlorid, wie PVC ausgesprochen heißt, ein Kunststoffmaterial, das formstabil und äußerst unempfindlich gegen Säuren ist.
PVC Bodenbeläge werden auch in Großobjekten genutzt, z.B. in Schulen und Krankenhäusern sowie Industriegebäuden wird dieser Bodenbelag gerne eingesetzt, aber auch in Turnhallen. Selbst ein hochwertiger PVC Bodenbelag ist Preisgünstig in der Anschaffung, und ist schnell und unkompliziert zu verlegt, und bringt gegenüber Teppichbodenbelägen bei der Reinigung eine deutliche Zeitersparnis.
Der Vorteil dieses Bodenbelages in Turnhallen und in Freizeiteinrichtungen gegenüber Parkettboden ist die von Zeit zu Zeit nötig werdende aufwändige Erneuerung, Verschleifung und Versiegelung von Parkett, welches bei Bodenbelägen aus PVC nicht nötig ist und somit ergibt sich eine wesentlich preiswertere Pflege. Des Weiteren muss die Einrichtung nicht aller paar Jahre zur Bodenüberholung geschlossen werden.
Auch findet man Bodenbeläge aus hochwertigen und strapazierfähigen PVC in Flugzeugen, Zügen, Straßen-, S- und U-Bahnen wieder.
PVC Bodenbeläge gibt es in verschiedenen Preisklassen. Für stark beanspruchte Böden empfiehlt sich sie Wahl eines hochwertigern und teureren Bodenbelags.
Diese Fußbodenbeläge werden sogar in einer Ausführung angeboten, welche die Glut einer Zigarette aushalten.
Günstigere sind nicht ganz so extrem Strapazierfähig, aber trotzdem halten sie einiges aus.
Die Haltbarkeit von PVC Bodenbelägen kennzeichnet der sogenannte Abrieb. Je nach Einstufung des Belags, hält er einfachen oder auch höheren Belastungen stand.
Bei der Verlegung sind einige Grundregeln zu beachten.
Der Untergrund muss einheitlich trocken, rissfrei, saugfähig und eben sein und darf keinen Staub oder trennende Substanzen aufweisen, welche die Haftung beeinträchtigen können.
Ferner muss sichergestellt sein, dass keine aufsteigende Feuchtigkeit durch den Untergrund kommt. Schwimmende Estriche und erdreichangrenzende Untergründe müssen bauseitig gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Normalerweise wird ein PVC Bodenbelag vollflächig verklebt.
Vor dem Auftrag des Klebstoffes wird ein Verlegekreuz entsprechend der gewünschten Verlegerichtung / des Verlegemusters angelegt.
Der Klebstoff wird anschließend mit der entsprechenden Zahnung so auf den Untergrund aufgetragen, dass eine vollflächige Benetzung der Belagsrückseite erzielt wird.
Nach Berücksichtigung der Ablüftezeit wird der Belag in den noch frischen Klebstoff eingelegt, so dass eine Benetzung der Belagsrückseite erzielt wird. Die Wahl der richtigen Zahnung, das rechtzeitige Auswechseln der Spachtelblätter sowie gründliches Anreiben und Anwalzen sind zur Erreichung einer guten Benetzung der Rückseite unerlässlich.
Die Benetzung der Rückseite ist durch Aufziehen des Belags während der Arbeiten laufend zu überprüfen. Bei großen Räumen empfiehlt sich die stufenweise Verlegung, um Versetzungen zu vermeiden.
PVC Bodenbeläge werden in aller Regel mit Dispersionsklebstoff verklebt. Bei der Verlegung im Außenbereich, bei starker Belastung / Nutzung oder in nass belasteten Bereichen sind entsprechende 2-komponentige Reaktionsharzklebstoffe zu verwenden.
Die Auswahl des geeigneten Klebstoffes hängt von der zu erwartenden Belastung ab. Dabei ist zu beachten, dass die Wahl des Klebstoffes sowie die Auftragsmenge das Eindruckverhalten des Bodenbelages nach der Verlegung negativ beeinflussen kann.